Die Parsemus Foundation, die das Vasal Gel entwickelt, hat die ersten Tests an Affen abgeschlossen - und das sehr erfolgreich. 16 ausgewachsenen Makaken-Männchen wurde das neu entwickelte Vasal-Gel direkt in die Samenleiter gespritzt. Durch das speziell entwickelte Polymer, aus dem das Vasal-Gel besteht, wird zwar ein großer Teil der Samenflüssigkeit "durchgelassen", die Spermien selbst allerdings nicht. Diese werden vom Körper wieder absorbiert. Eine Ejakulation bleibt allerdings weiterhin möglich.

Die an der teilnehmenden Makaken-Affen durften sich nach der Behandlung mit der neuen Verhütungsmethode dann eine Paarungszeit lang mit 10 Weibchen in einem separaten Gehege paaren. Zwei der Affen lebten sogar knappe zwei Jahre mit anderen Weibchen zusammen. Das Ergebnis: Es passierte nichts. Keines der Weibchen wurde schwanger.

Weitere humane Tests sollen nun in nächster Zeit folgen.